Willkommen bei den Florstädter GRÜNEN!

Aktuell und wichtig:
Die Flostädter Stadtverordnetenversammlung hat einstimmig (!) beschlossen, die Bürger der Stadt zur aktiven Teilnahme an der Gegendemonstration für den am 07.11. in Friedberg erneut geplanten Nazi-Aufmarsch aufzurufen. Unbedingt teilnehmen - damit der friedliche Wiederstand auch diesmal den unsäglichen Aufmarsch verhindern kann! Schon jetzt haben sich mehr Organisationen und Einzelpersonen als Unterstützer eingetragen, als das letzte Mal. Es kommt auf jeden Einzelnen an, wenn wir erfolgreich sein wollen. Machen auch Sie mit - beim friedlichen Widerstand gegen den Aufmarsch der Nazis!

     

Treibstoff des Todes

Der brasilianische Schriftsteller, Theologe und Unweltaktivist Frei Betto in der WOZ: "Ich erwarte von einer Erziehung, dass sie dem Menschen beibringt, Mitgefühl für die Bedürfnisse der anderen zu haben, und nicht, dass er glaubt, eine Kaffeemaschine zu benötigen. Das bestehende System ent-erzieht uns. Nur so ist es möglich, dass für einen Menschen ein Kratzer an seinem neuen Auto schlimmer sein kann, als dass ein Mensch vor seiner Haustür an Hunger stirbt".

Dazu passt, in zynischer Weise, die Meldung über die Verheerungen der Palmölproduktion, damit unsere Autos fahren. Erschreckend ist zusätzlich die Tatsache, dass dabei mehr CO2 produziert wird, wie durch den Gebrauch, des sogenannten "Bio"-Kraftstoffs, eingespart werden kann. Frei Betto hatte schon 2007, angesichts des Hungers in der Welt, Agrosprit als unverantwortlich und unmenschlich verurteilt. In einem damals von der katholischen Nachrichtenagentur ADITAL veröffentlichten Beitrag, mit dem Titel "Treibstoffe des Todes”, schrieb Frei Betto, der Boom der fälschlicherweise als Biosprit bezeichneten Produkte provoziere bereits weltweit einen deutlichen Preisanstieg bei Lebensmitteln, darunter in Europa, in China, Indien und den USA. In Brasilien selbst, das die Herstellung von Ethanol aus Zuckerrohr nach Kräften fördere, habe die Bevölkerung im ersten Halbjahr des Jahres 2007 für Nahrungsmittel dreimal soviel ausgeben müssen wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Die brasilianischen Großfarmer, so Frei Betto weiter, stürzten sich geradezu auf das neue "Gold” namens Zuckerrohr und ließen den Anbau traditioneller Agrarprodukte beiseite. Dies wirke sich, nicht anders als in den USA, natürlich auf die Lebensmittelpreise aus. In der ganzen Welt gäbe es etwa 800 Millionen Autos - die gleiche Zahl von Menschen leide unter chronischer Unterernährung. Beunruhigend sei, dass dennoch keine der jetzt von den Agrartreibstoffen so begeisterten Regierungen das Modell des Individualverkehrs in Frage stelle. So, als ob die Profite der Automobilindustrie tabu, unangreifbar wären.

Heute, 2009, gibt es etwa eine Milliarde hungernder Menschen. Wir erfahren von Katastrophen wie Dürren und Überschwemmungen, z.B. in Indien, die Ernten reduzieren oder ganz vernichten, während überall auf der Welt der Anbau der Energie vom Acker gesteigert wird, die, statt den CO2-Ausstoß zu reduzieren, diesen noch erhöht.

Was für ein Wahnsinn!-----------------------------------------------

Was wir wollen

Wir stehen für grüne Ideen, wollen den Ausstieg aus der Atomenergie und sie durch saubere, erneuerbare Formen der Energiegewinnung ersetzen. Und wir wünschen uns eine (er)lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder. Darüber wollen wir nicht nur reden - wir sind wir auch bereit, konkret etwas zu tun. Desshalb engagieren uns themenübergreifend im lokalen Bereich wie auf Kreis-, Landes- und Bundesebene.

Wer wir sind, was wir im Einzelnen wollen und wie wir uns die politische Arbeit in unserer Stadt vorstellen - auf den folgenden Seiten können Sie sich einen Eindruck davon verschaffen. Unter "Presse" und "Anträge" finden Sie die jeweils aktuellen Äußerungen zum aktuellen politischen Geschehen. Informieren Sie sich über Sachverhalte und Hintergründe und - wenn Sie wollen - reden Sie mit. Sie sind herzlich willkommen auf unseren monatlichen Treffen - Ort und Zeitpunkt erfahren Sie jeweils unter"Termine".

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Beim Klimaschutz keine Zeit verlieren

Alle wissen inzwischen: Beim Klimaschutz dürfen wir keine Zeit mehr verlieren. Wenn wir das Schlimmste verhindern wollen, muss jetzt gehandelt werden. Aber allen voran RWE,Vattenfall,E.ON und EnBW wollen in den nächsten Jahren wieder in die Technik von gestern investieren. Sie planen den Neubau von ineffizienten Braun- und Steinkohlekraftwerken. Diese Pläne torpedieren den Klimaschutz. Auf Dauer.

Fast 30 neue Kohlekraftwerke sollen in den nächsten Jahren in Deutschland gebaut werden. Jedes neue Kohlekraftwerk ist eines zuviel und ein großer Rückschritt im Klimaschutz. Es gibt keine klimaschädlichere Art der Stromerzeugung als die Verbrennung von Kohle. Zum Vergleich: Braun- und Steinkohlekraftwerke sind mehr als doppelt so klimaschädlich wie moderne Gaskraftwerke.

Die großen Dampfwolken aus den Kühltürmen der Kraftwerke machen ein anderes Problem offensichtlich: Mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie geht als ungenutzte Wärme verloren. Kohlekraftwerke mit ihren hohen Investitionskosten sind auf eine sehr lange Nutzungsdauer von über vierzig Jahren ausgelegt. Wenn jetzt neue Kohlekraftwerke gebaut werden, behindern sie den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien nach 2020 und legen einen hohen Sockel klimaschädlicher Emissionen fest. Den Konzernen geht es um die Erzeugung von mehr Strom aus Kohle. Alte Kraftwerke sollen nicht im gleichen Umfang stillgelegt werden. Bei den geplanten Kohlekraftwerken spielt das so genannte"CO2-freie-Kraftwerk" keine Rolle. Es gibt große Zweifel, ob diese Technik je funktionieren wird. Derzeit steht diese Technik nicht zur Verfügung. Auch eine spätere Nachrüstung der jetzt geplanten Kraftwerke ist äußerst fraglich.

Gebaut werden die Kraftwerke, weil die Politik die falschen Anreize setzt. Über den Emissionshandel können die Stromkonzerne mit neuen Kohlekraftwerken bis 2012 etwa zwei Milliarden Euro mehr verdienen, als mit Investitionen in klimafreundlichere Gaskraftwerke. Den Investoren geht es um diese Gewinne und um das Festhalten an den alten zentralen Energieerzeugungsstrukturen. Bisweilen reden auch die großen Stromkonzerne in Deutschland vom Klimaschutz, vor allem dann, wenn sie längere Laufzeiten für ihre Atomkraftwerke wollen.

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Jetzt zu Ökostrom wechseln

Sie wollen etwas gegen neue Kohlekraftwerke machen? Sie wollen keinen Strom aus gefährlichen Atomkraftwerken? Sie wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern? Sie wollen ihre persönliche Klimabilanz verbessern? Der Bezug von Ökostrom ist die einfachste Möglichkeit, die persönliche Klimabilanz zu verbessern. Ein Durchschnittshaushalt spart im Jahr durch den Umstieg auf Ökostrom bis zu 1800 kgCO2. Zum Vergleich: Ein Jahr Autofahren verursacht im Schnitt 2000 kg CO2. Wechseln Sie jetzt zu einem Ökostromanbieter! Der Wechsel geht einfach und schnell. Mehr Informationen unter der kostenlosen Hotline 0800-7 62 68 52 oder über den Ökostrom-Preisrechner unter www.bund.net

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Langsam zeigt sich das wahre Gesicht...